Smart Home: Verkabelung und Gebäudeautomation

Trends für das Smart Home

Smart liegt im Trend. Doch welche Trends dürfen Hauseigentümer in Zukunft erwarten? Smarte Gadgets und Möbelstücke erweitern das Portfolio stetig und treffen den Nerv technikaffiner Nutzer.

Ein Spiegel mit Spezialfunktionen: das liegt im Smart Home Trend!
Mit dem Smart Mirror wird die Badezimmerwand interaktiv.

(pk) Ob smarte Kühlschränke, die Lebensmittel frisch halten, den Einkauf organisieren und zudem coole Musik und Filme beim Kochen abspielen, oder andere irgendwie kommunzierende Einrichtungsgegenstände: Smarte Anwendungen im Homebereich liegen im Trend. Neben Unterhaltung sind vor allem Komfort, Sicherheit und Energieeffizienz bei den Hauseigentümern als funktionale Ansprüche beliebt. Traditionelle Geräte-Hersteller und Startup-Unternehmen versuchen sich in dieser Marktnische und liefern immer wieder neue Hardware, um das Zuhause mit smarten Produkten auszustatten.

Handy ist unentbehrlich

Beim Smartphone beginnt vieles, auch im Haushaltsalltag. So ist die erste Handlung nach dem Aufstehen oftmals der Griff zum mobilen Begleiter. Ein interaktiver Spiegel stillt ebenfalls dieses Informationsbedürfnis und projiziert Neuigkeiten noch während dem Zähneputzen an die Badezimmerwand. Die Hersteller sehen darin ein «Fenster von Möglichkeiten», um das Abfragen von Mails oder Wettervorhersagen im Alltag zu erleichtern. Denn laut statistischer Erhebung der smarten Spiegel-Erfinder verbringt ein Mensch täglich rund 30 Minuten davor. Eine bedeutende und sinnvoll nutzbare Zeitspanne. Neben Bluetooth- und Wifi-Verbindung verfügt das Gerät auch über HD-Kamera sowie Lautsprecher.

Sprechende Geräte

Geht es nach Soundl.ly kommuniziert der Fernseher zukünftig mit dem Smartphone. Denn laut einer Ipsos-Erhebung schauen Personen mehrheitlich während einer Fernsehsendung parallel auf ein Mobilgerät. Mithilfe von Tönen, die als QR-Code fungieren, erhält das Publikum parallel zum Fernsehprogramm entsprechende Angebote wie Reisevorschläge auf das Mobilgerät. Während einer Kochsendung könnten Interessenten das Gericht direkt über das parallel erhaltene Rezept nachkochen.

Smart entdeckt den Garten

Auch der Garten wird zukünftig smart. Mehrere Hersteller präsentieren dazu ihre Vorstellungen, wie innovativ sich der Garten bewässern lässt. Sensoren erkennen zum Beispiel von selbst, ob der Rasen Wasser benötigt und leiten diese Informationen an eine Zentralsteuerung weiter. Ebenso lassen sich spezifische Einschränkungen programmieren, damit nicht alle Blumen- oder Gemüsebeete in demselben Rhythmus bewässert werden. Die meisten Systeme kommunizieren drahtlos. Bei einigen Produkten wird der Energiebedarf des smarten Produkts sogar mittels Sonnenenergie lokal gedeckt. In Kombination mit der Alarmanlage knnen einige dieser programmierbaren Bewässerungssysteme zudem für Überraschungsmomente bei potenziellen Eindringlingen sorgen. Es versteht sich damit von selbst, dass der Garten von morgen bequem vom Handy aus bewässert werden kann.

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