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Einblatt

Ein Duft nach Vanille liegt in der Luft. Das Einblatt (Spathiphyllum wallisii) ist mit seinen duftenden weissen Hochblättern und glänzenden dunkelgrünen Blättern eine beliebte Zimmerpflanze. Sie bevorzugt einen halbschattigen bis schattigen Standort.

Einblatt
Einblatt

(chu) Das Einblatt ist mit seinen prächtigen weissen nach Vanille duftenden Hochblättern eine besonders schöne Augenweide. Dabei bilden die gelblichen Kolben die eigentliche Blüte des Spathiphyllum. Aus dem Rhizom, dass sich direkt unter der Substratoberfläche befindet, treiben die glänzenden dunkelgrünen Blätter aus. Sie sind elliptisch bis länglich geformt und bis 25 Zentimeter lang. Die horstig wachsende Pflanze kann eine Wuchshöhe von bis zu 120 Zentimetern erreichen. In den tropischen Regionen Südamerikas – bevorzugt in Kolumbien - findet sich die Heimat der rund 50 Spathiphyllum Arten. Dort gedeihen die prächtigen Pflanzen im Schatten der grossen Urwaldbäume.

Standort

Das Spathiphyllum bevorzugt einen halbschattigen bis schattigen Standort. Damit gehört die Pflanze zu den wenigen Zimmerpflanzen, die selbst an ein einer dunklen Ecke gedeiht. Ein Platz an der direkten Sonne ist zu vermeiden, da es an den Blättern zu Verbrennungen kommen kann. Die ideale Zimmertemperatur für das Einblatt liegt bei 18 bis 25 °C. Im Winter sollte die Raumtemperatur nicht unter 16 °C sinken.

Pflegetipps

Lassen Sie den Wurzelballen des Einblatts nie ganz austrocknen. Die Erde sollte immer schön feucht, aber nicht zu nass gehalten werden. Sorgen Sie für eine gute Luftfeuchtigkeit, indem Sie das Spathiphyllum regelmässig mit Wasser besprühen. So beugen Sie einen Schädlingsbefall vor. Das Einblatt benötigt während der Blüte eine wöchentliche Düngergabe mit einem niedrig dosierten Blumendünger. Im Winter wird sparsam gedüngt. Dann benötigt die Pflanze nur alle drei Wochen eine Nährstoffgabe. Alle zwei bis drei Jahre sollte die Pflanze umgetopft werden. Denn auf einen länger andauernden Platzmangel reagiert die Pflanze mit verblassenden Blättern. Verwenden Sie zum Umtopfen ein gut durchlässiges Substrat. Das Spathiphyllum hat nicht gerne «nasse Füsse». Mit einer Drainage aus Blähton oder Kieselsteinen ist ein guter Wasserabzug garantiert.

Krankheiten und Schädlinge

Robust und widerstandsfähig - das Spathiphyllum hat nur sehr selten mit Schädlingen oder Krankheiten zu kämpfen. Bei zu niedriger Luftfeuchtigkeit kann es zu einem Befall durch Spinnmilben kommen. Nur selten treten bei der Pflanze Woll- oder Blattläuse auf. Staunässe oder Nährstoffmangel führen zu gelben Blättern. Braune Blattspitzen sind hingegen ein Anzeichen für eine zu trockene Raumluft. Eine Überdüngung hat braune Flecken auf den Blättern des Einblatts zur Folge.

Besonderheiten des Einblatts

Das Einblatt ist wie alle Vertreter der Aronstabgewächse (Aracea) giftig. Bei Mensch und Tier äussert sich eine Vergiftung durch Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Die Blüten und der Blütenstaub des Spathiphyllum können Allergien auslösen.

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