Gartenarbeiten und Pflegetipps

Eisheilige: So schützen Sie Ihren Garten vor Spätfrösten

Mitte Mai kommt es bei uns um die Tage der Eisheiligen herum vermehrt zu Kälteeinbrüchen mit Frostnächten. Jürg Zogg von SRF Meteo sagt Ihnen, was es mit dem Wetterphänomen auf sich hat.

Die Kälteeinbrüche im Frühling können in ganz Mitteleuropa vorkommen.

Tipps vom Garten-Experten

So schützen Sie Ihre Pflanzen vor Kälteeinbrüchen und Frostnächten im Mai

  • Im Gemüsegarten Setzlinge wie Salate, Broccoli, Fenchel, Lauch, Krautsiel und Kohlarten im Freien mit einem Vlies schützen. Knollensellerie erst ab Ende Mai auspflanzen. Er verträgt keine kühlen Temperaturen.
  • Keimende Sämlinge wie Kefen, Erbsen, Bohnen, Radieschen und  Rüebli mit einem Vlies schützen. Wenn kein Frost mehr droht wird das Vlies entfernt.
  • Tomaten, Peperoni, Zucchetti, Gurken, Kürbis, Auberginen und Basilikum erste Ende Mai setzen. Sie vertragen keine kühlen Temperaturen. Wenn Frost droht, die Pflanzen mit einem Vlies oder Plastikfolie schützen.
  • Basilikum und empfindliche Kräuter im Topf ins Haus nehmen.
  • Stiefmütterchen und Zwiebelgewächse vertragen frostigen Temperaturen sie müssen nicht geschützt werden.
  • Sommerblumen wie Margriten, Geranien, Verbenen, Petunien, Wandelröschen, Gazanien, Tagetes und Goldmarie vertragen keinen Frost und werden durch kühle Temperaturen geschädigt. Schützen mit einem Vlies, temporärer Plastikfolie oder leichtem Sacktuch, oder wenn möglich an einen geschützten, hellen Ort am oder im Haus nehmen.
  • Kübelpflanzen kommen langsam und vorsichtig an ihren Sommerplatz. Die Gewächse brauchen Zeit, um sich an kräftige Sonnenstrahlen zu gewöhnen. Haben die Pflanzen bereits neue Triebe, vertragen diese keinen Frost, sei werden mit eine Vlies geschützt oder an die wärmende Hauswand oder vorübergehend gleich ins Haus gestellt.
  • Blühende Beerenpflanzen, Reben, Spalier- oder Säulenobst werden mit einem Vlies eingebunden und geschützt.
  • Artikel von:
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