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Elefantenfuss

Er hat’s gern trocken, hell und warm – der Elefantenfuss (Beaucarnea recurvata) ist ein echtes Wüstenkind. Die Beaucarnea punktet mit ihrem dunkelgrünen Blätterschopf und einem Stamm, der an einen Elefantenfuss erinnert. So gelingt die Pflege der mexikanischen Pflanze.

Elefantenfuss
Elefantenfuss

(chu) Der pflegeleichte Elefantenfuss macht seinem Namen alle Ehre: Der Stamm der stattlichen Pflanze erinnert tatsächlich an einen Fuss des Dickhäuters. Die dunkelgrünen, schmalen Blätter sind überhängend und können bis zu 50 Zentimeter lang werden. Beaucarnea wächst sehr langsam und kann jedoch eine Wuchshöhe von bis zu drei Metern erreichen. Sie gehört zur Familie der Spargelgewächse (Asparagaceae) und ist mit der Riesen-Palmlilie verwandt. Der Elefantenfuss stammt ursprünglich aus Mexiko. Dort wächst er in den tropischen Trockenwäldern als sukkulenter Baum. In seiner Heimat kann die Beaucarnea eine Wuchshöhe von rund neun Metern und einen Stammdurchmesser von einem Meter erreichen.

Standort

Als echtes Wüstenkind liebt der Elefantenfuss einen hellen und sonnigen Standort. Schützen Sie die Pflanze jedoch vor der prallen Mittagssonne, da ihre Blätter sonst leicht verbrennen können. Ein Standort in direkten Zugluft ist ebenso zu vermeiden. Die ideale Zimmertemperatur für die wärmeliebende Beaucarnea liegt bei rund 25 °C. Im Winter schätzt sie Temperaturen zwischen 10 und 15 °C.

Pflegetipps

Der Elefantenfuss hat nur einen geringen Wasserbedarf. Als sukkulente Pflanze kann er in seinem Stamm Wasser speichern. Giessen Sie die Pflanze nur, wenn der Wurzelballen trocken ist. Denn auf Staunässe reagiert die Beaucarnea sehr empfindlich. In den Wintermonaten kann – sofern die Pflanze nicht einem sehr warmen Standort hat – auf das Giessen verzichtet werden. Düngen Sie die Pflanze nur einmal im Frühling und ein weiteres Mal im Sommer mit einem Kakteendünger. Im Herbst und Winter benötigt die Pflanze keine Düngergabe. Ein Umtopfen des Elefantenfusses ist nur alle drei bis 5 Jahre notwendig. Der neue Topf sollte nur wenige Zentimeter grösser als die Stammbasis der Pflanze sein.  Verwenden Sie zum Umtopfen Kakteen- oder Palmenerde. Eine Drainageschicht aus Blähton oder Kieselsteinen am Topfboden garantiert, dass das Giesswasser später gut abfliessen kann. So beugen Sie Staunässe vor und die Pflanze bekommt keine «nassen Füsse».

Krankheiten und Schädlinge

Beaucarnea ist eine sehr robuste Pflanze und wird recht selten von Schädlingen befallen. Spinnmilben oder Schildläuse können beim Elefantenfuss auftreten, wenn die Luftfeuchtigkeit zu gering ist. Erhöhen Sie die Luftfeuchtigkeit, indem Sie die Blätter der Pflanze regelmässig mit Wasser besprühen. Staunässe hat das faulen der Wurzeln der Pflanze zur Folge. Der Stamm der Beaucarnea wird weich und die Blätter färben sich gelb. Gelbe Blätter sind auf ein Anzeichen dafür, dass die wärmeliebende Pflanze zu kalt hat.

Besonderheiten des Elefantenfusses

Der Elefantenfuss lässt sich sehr gut durch einen Verjüngungsschnitt wieder in Form bringen. Dadurch regt man die Bildung von frischen Seitentrieben an. Hierzu kappt man den Stamm der Pflanze in beliebiger Höhe. Verwenden Sie für den Schnitt ein scharfes und sauberes Werkzeug. Ein Wundverschluss auf der frischen Schnittstelle schützt die Beaucarnea vor Infektionen mit Pilzsporen oder ähnlichen Krankheitserregern.

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