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Kreieren Sie Ihren eigenen Christbaumschmuck, schmücken Sie damit Ihren Tannenbaum – und geniessen Sie nachhaltige Weihnachten. Hier erfahren Sie, wie es geht.
Weihnachtsschmuck aus Salzteig ist der Kindheits-Klassiker schlechthin. Das Rezept ist denkbar einfach: 2 Tassen Mehl, 1 Tasse Wasser, 1 Tasse Salz und einen Esslöffel Öl miteinander mischen und die Masse zu einem Teig kneten. Den Teig kurz ruhen lassen und danach wie einen Guetzliteig (von dem Sie aber nicht naschen sollten) ausrollen und mit Ausstechformen (z.B. Engeln, Sternen oder Tannenbäumen) ausstechen. Alternativ nehmen Sie den Teig in Ihre Hände und formen ihn zu eigenen Werken. Bevor die Formen in den Backofen gehen, stechen Sie oben ein Loch als Aufhängevorrichtung ein.
Die Backzeit hängt von der Dicke der Formen ab: Stellen Sie den Backofen zunächst nur auf 50 °C ein. Backen Sie die Formen pro 5 Millimeter Dicke eine Stunde lang. Öffnen Sie gelegentlich die Backofentür, damit die Feuchtigkeit gut entweichen kann. Daraufhin erhöhen Sie die Backofentemperatur auf 150 °C und backen die Formen noch mindestens eine weitere Stunde. Der sanfte Temperaturanstieg bewirkt, dass die Salzteigformen keine Risse erhalten.
Am Schluss kommt die – optionale – Farbe auf die ausgekühlten Salzformen: Mischen Sie Gewürze wie zum Beispiel Kurkuma oder Curry (für Gelb), Paprika oder Randen (für Rot), Kaffee oder Zimt (für Braun) mit etwas Wasser und bepinseln Sie die Formen.
Eine sehr einfache Idee für DIY-Weihnachten: Lesen Sie auf Ihrem nächsten Spaziergang Tannzapfen auf und lassen Sie sie bei sich zuhause trocknen – der Heizungsluft sei dank sollte dies nicht lange dauern. Umwickeln Sie die Tannzapfen mit farbigen Schleifen oder Bändern. Geeignet sind zum Beispiel Geschenkbänder oder dünne Stoffbänder, die Sie aus nicht mehr benötigten Kleidern oder Kissenbezügen selbst herstellen. Befestigen Sie die Schleifen oder Bänder mit ein wenig Heisskleber an den Tannzapfen, damit sie gut halten. Schon ist der selbst gebastelte Christbaumschmuck fertig!
Unser nächster Baumschmuck-Tipp zum Selbermachen wirkt ein wenig retro, aber das ist ja en vogue: Basteln Sie Strohsterne! Dafür benötigen Sie nichts als Bastelstroh, eine Schere und Garn bzw. Zwirn. Ist das Stroh roh, weichen Sie es für ca. 20 Minuten in Wasser ein, damit es beim Biegen nicht bricht. Danach trocknen Sie es mit Küchenpapier oder einem Küchentuch. Schneiden Sie die Strohhalme auf die gewünschte Länge und legen Sie zwei Halme über Kreuz. Befestigen Sie sie mit dem Garn oder Zwirn. Binden Sie drei oder mehr solcher Kreuze zu einem Stern zusammen. Besonders hübsch ist der Stern, wenn Sie am Schluss die Enden schräg anschneiden.
Sammeln Sie Ihre leeren Klopapier-Rollen und zaubern Sie daraus ganz einfach kleine Sterne. Bemalen Sie die Klopapierrollen oder überziehen Sie sie mit schönem Geschenkpapier. Danach schneiden Sie die Rollen wie eine Salami – allerdings in sehr dünne Streifen. Pressen Sie die Streifen nun zusammen, sodass sich zwei kantige Enden herausbilden. Fügen Sie etwa 12 Streifen um eine Mitte (in der sich eines der jeweiligen Kantenenden befindet) mit Flüssigkleber zu einem Stern zusammen. Befestigen Sie einen möglichst durchsichtigen Faden als Aufhänger am Stern.
Ein Fall von Upcycling ist dieser Tipp: Verwandeln Sie Teile einer ausgedienten Trainerhose oder Fleecejacke in coolen Christbaumschmuck, den Ihre Familie noch nie gesehen hat. Besorgen Sie sich dafür Stickrahmen, Holzmotive (Perlen, Engel, Herzen etc.), Flüssigkleber, eine Schere, ggf. ein Seiden-oder Stoffband sowie Garn. Schneiden Sie die Hose oder die Jacke zurecht und spannen Sie die Stoffteile in die Stickrahmen ein. Nun schneiden Sie den Stoff drumherum ab und dekorieren denjenigen im Stickrahmen mit den Holzmotiven. Falls gewünscht, verzieren Sie die Anhänger mit einer Schleife aus Ihrem Band. Zuletzt befestigen Sie das Garn am Stickrahmen.
Dieser DIY-Weihnachtstipp bringt Duft in Ihr Daheim: Basteln Sie mit Zitrusfrüchten Girlanden bzw. Anhänger für den Christbaum. Schneiden Sie zunächst Orangen, Grapefruits und/oder Zitronen in ca. 10-15 Millimeter dicke Scheiben. Diese Dicke ist nötig, damit sich beim Trocknen keine Löcher in den Scheiben bilden. Legen Sie die Scheiben zwischen zwei Lagen Haushaltspapier und drücken Sie sanft auf sie, damit die erste Feuchtigkeit entweichen kann. Anschliessend legen Sie die Scheiben auf ein mit einem Backpapier belegten Rost und trocknen Sie im rund 80 °C heissen Backofen während mehrerer Stunden. Halten Sie die Ofentür leicht geöffnet und wenden Sie die Scheiben ab und zu. Zum Schluss stossen Sie einen Faden durch die Scheiben: entweder einen langen für eine festliche Girlande, oder viele kurze, falls die getrockneten Scheiben den Christbaum verschönern sollen.
Für diesen DIY-Tipp sind leere Zündholzschachteln gefragt – und zwar viele. Verpacken Sie die kleinen Schachteln mit Geschenkpapierresten, Seiten von Zeitungen oder Zeitschriften oder anderen Papierresten. Binden Sie zum Schluss eine hübsche Schleife um jede Schachtel und bringen Sie zum Aufhängen der Mini-Geschenke einen Faden an den Schachteln an. Besonders viel Freude bieten die so upgecycelten Zündholzschachteln, wenn sie mit kleinen Überraschungen für Ihre Mitmenschen bestückt sind.
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