Tipps für Umgebungs- und Gartengestaltung

Gartengestaltung mit Hecken

Hecken bieten viele Gestaltungsmöglichkeiten im Garten und sind ein idealer Sichtschutz. Je nach Standort und Funktion, eignen sich verschiedene Pflanzen. Wir sagen Ihnen, wie Sie die richtigen Gehölze für Ihre Hecke wählen.

Hecken bieten viele Gestaltungsmöglichkeiten im Garten und sind ein idealer Sichtschutz.

(sku) In der Gartengestaltung finden Hecken oft ihren Platz. Als Strukturelement haben grüne Zäune im Garten viele Vorteile: Sie bieten Sichtschutz, halten Lärm und Staub ab und bieten mit vielen Gehölzarten vielseitige Gestaltungsmöglichkeiten.

Hecken setzen sich aus Gehölzen zusammen, die meist in einer Reihe angeordnet sind. Die Vielfalt an geeigneten Gehölzen ist gross. Egal ob für kleine oder grosse Hecken, frei gewachsen oder streng geschnitten, immergrün oder laubabwerfend. 

Bevor eine Hecke gepflanzt wird, stellen Sie folgende Fragen:

  • Welche Funktion soll die Hecke haben? 
  • Wie hoch soll oder dürfen die Sträucher werden?
  • Wieviel Platz ist in der Breite vorhanden? 
  • Wie sind die Licht- und Bodenverhältnisse am vorgesehenen Standort?
  • Soll die Hecke das ganze Jahr immergrün sein oder kann sie im Herbst das Laub auch abwerfen?

Es gibt eine ganze Reihe geeigneter Pflanzen:

Thuja occidentalis (Lebensbaum)

Der immergrüne Lebensbaum wächst auf humusreichem, mittelfeuchtem Boden. Er kann 2 bis 4 Meter hoch werden. Thuja ist sehr widerstandsfähig gegen Frost und bietet durch seinen dichten Bewuchs einen sehr guten Windschutz, sowie einen ausgezeichneten Sichtschutz. Bei zu hoher Bodenfeuchte oder auch Trockenheit droht Pilzbefall.

 

Chamaecyparis (Scheinzypresse)

Die Scheinzypresse ist vielerorts verbreitet. Durch die intensive Farbgebung einzelner Sorten sind sie als Heckenpflanzen beliebt. Ihre Eigenschaften entsprechen denen des Lebensbaumes, nur dass die Scheinzypresse noch besser im Schatten gedeiht. Staunässe vertragen sie nicht.

 

Taxus baccata (Eibe)

Die Eibe vereint manchen Vorteil als Hecke. Als Nadelgehölz ist sie immergrün und bietet daher auch im Winter Sichtschutz. Sie kann bis zu 4 Meter hoch werden und wächst gut im Schatten wie auch an der Sonne. Zudem ist die Eibe sehr schnittverträglich und mag nährstoffreiche Erde. Trockene Standorte liegen ihr weniger. Allerdings sind alle Pflanzenteile giftig.

 

Picea abies (Fichte)

Die Fichte oder Rottanne lässt sich gut als immergrüne Hecke verwenden. Voraussetzung ist, dass die Fichte sobald sie die gewünschte Höhe erreicht hat geschnitten wird. Ein Schnitt einmal im Jahr reicht. Sie wächst in humosem Gartenboden und ist anspruchslos.

 

Ligustrum vulgare (Liguster)

Der Liguster ist eine schnell wachsende Hecke, die daher wenigstens zweimal pro Jahr geschnitten werden muss. Liguster bieten nicht nur guten Sichtschutz, sondern verschiedenen Vogelarten auch Nistplätze und Futter. In sehr kalten, langen Wintern kann der Liguster sein Laub verlieren. Liguster ist anspruchslos und wächst in jedem guten Gartenboden.

 

Carpinus betulus (Hainbuche)

Die Hainbuche ist gegen vorübergehende Trockenheit gefeit und wächst sowohl in der Sonne wie auch im Schatten. Sie kann bis zu 4 Meter hoch werden. Muss aber nicht. Mit einem jährlichen Schnitt kann sie ohne Probleme auf der gewünschten Höhe gehalten werde. Im Winter wirft sie Laub ab. Die Hainbuche ist anspruchslos.

 

Wildgehölze

Eine bunte, abwechslungsreiche und ökologische Hecke gelingt mit einheimischen Wildgehölzen. Etwa mit Faulbaum, Hartriegel, Haselnuss, Felsenbirne oder der Hundsrose. Diese Pflanzen stellen an den Standort kaum Ansprüche und wachsen in herkömmlichem Gartenboden. Zudem schaffen solche Hecken Lebensraum für zahlreiche Tiere. Sie bieten vor allem Vögel und Insekten Grundlagen für ihre Existenz.

 

Welche Pflanzen eigenen sich?

Lesen Sie hier, welche Pflanzen sich je nach Standort oder Anforderung an die Hecke eignen:

Breite oder schmale Hecken hängt natürlich auch vom Schnitt ab, da können breite schmal werden oder umgekehrt.

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