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Mexikanische Bergpalme

Die mexikanische Bergpalme (Chamaedorea elegans) ist mit ihren frischgrünen Wedeln eine tropische Schönheit. Sie bevorzugt einen hellen bis halbschattigen Standort. Für Zimmerpflanzen-Einsteiger eignet sich die pflegeleichte Chamaedorea besonders.

Mexikanische Bergpalme
Mexikanische Bergpalme

(chu) Tropisches Flair im eigenen Zuhause – die mexikanische Bergpalme versprüht mit ihren frischgrünen Wedeln wahres Urlaubsfeeling. Sie zählt zu den wenigen Palmen, die bereits in jungen Jahren blüht. Ihre Blütenrispen sind mit cremefarbenen bis gelben Blüten bestückt. Die zart gefiederten Blätter der Pflanze können eine Länge von bis zu 60 Zentimetern erreichen. Sie sitzen eng gegenständig am Stamm der Pflanze. Die Chamaedorea kann mit ihrem schirmartigen Blattschopf eine Wuchshöhe von bis zu 1.30 Meter erreichen. In ihrer Heimat in den Bergregionen Mittelamerikas kann sie hingegen eine stattliche Höhe von über 3 Metern erreichen. Die Vertreterin der Palmenfamilie (Palmaceae) zählt über 100 Arten – diese sind recht verschieden. Doch eines haben alle Chamaedorea gemein: Sie wachsen hauptsächlich im Unterwuchs von Feuchtwäldern und sind daher an eher halbschattige Lichtverhältnisse angepasst.

Standort

Mexikanische Bergpalmen bevorzugen einen hellen bis halbschattigen Standort, jedoch ohne direkt Sonneneinstrahlung. Ideal ist eine Zimmertemperatur von 20 °C. Im Sommer fühlt sich die Pflanze sogar an einem halbschattigen Platz im Garten oder auf der Terrasse wohl. Im Winter sollte die Chamaedorea kühler gehalten werden, bei 12 bis 15 °C. Nur bei kühlen Temperaturen während der Winterruhe setzt die Pflanze Blüten an. Ein helles Treppenhaus ist während dieser Zeit ein perfekter Standort.

Pflegetipps

Lassen Sie den Wurzelballen der mexikanischen Bergpalme nie ganz austrockenen. Es gilt die Faustregel: Nicht zu wenig und nicht zu viel. Die Erde sollte immer schön feucht sein. Staunässe ist zu vermeiden. Nach dem Giessen gilt es das überschüssige Wasser aus dem Unterteller oder Übertopf zu entfernen. Ein Tauchbad ist an besonders warmen Tagen zu empfehlen. Im Winter können Sie das Giessen etwas reduzieren. Der Wurzelballen sollte aber weiterhin immer feucht sein. Chamaedorea benötigt nur geringe und schwach dosierte Düngergaben. In der Vegetationsphase vom Frühling bis in den Spätsommer hinein sollte die Pflanze nur alle zwei bis drei Wochen gedüngt werden. Im Herbst und Winter kann eine Düngerpause eingelegt werden. Junge Pflanzen werden im ersten Jahr noch nicht gedüngt. Sie sollten zuerst ihr Wurzelwerk gut ausbilden können.

Krankheiten und Schädlinge

Die mexikanische Bergpalme liebt eine hohe Luftfeuchtigkeit. Zum Befall von Schildläusen und Spinnmilben kann es aufgrund einer zu niedrigen Luftfeuchtigkeit kommen. Zur Vorbeugung empfiehlt sich das regelmässige Besprühen der Pflanze mit Wasser. Braune Blätter oder Blattspitzen sind meist auf eine zu niedrige Luftfeuchtigkeit, Ballentrockenheit, Sonnenbrand (direkte Sonneneinstrahlung) oder einem zu kalten Standort zurückzuführen.

Besonderheiten der mexikanischen Bergpalme

Mexikanische Bergpalmen sind empfindlich gegen Staunässe. Pflanzen Sie die Chamaedorea in gut durchlässige Erde. Palmen- oder Kräutererde eignet sich besonders. Ebenso empfehlen wir eine Erdmischung aus normaler Zimmerpflanzenerde und Sand im Verhältnis 1:1.

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