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Bartiris richtig pflegen

Die Bartiris (Iris barbata) begeistert mit ihren Blüten in faszinierenden Regenbogenfarben. Im Garten verströmen die prächtigen Blüten einen feinen Duft. Die dankbare Staude bevorzugt einen sonnigen und warmen Standort. Sie ist eine wahre Trockenkünstlerin und dabei äusserst pflegeleicht.

Bartiris (Iris barbata)
Bartiris (Iris barbata)

(chu) In den Farben des Regenbogens und feinen Duftnuancen präsentieren sich die prächtigen Blüten der Bartiris vom April bis in den Juni hinein. Glattrandig, gewellt oder gerüscht – die Sortenvielfalt der Iris barbata ist reich. Man unterscheidet zudem zwischen niedrigen (20 bis 40 cm), mittelhohen (50 bis 70 cm) und hohen (80 bis 110 cm) Sorten. Die grünen, schwertartigen Blätter der Bartiris stehen meist dekorativ aufrecht und zum Teil hängend über. Iris barbata ist eine Kreuzung der Bleichen Schwertlilie (Iris palada) und der Bunten Schwertlilie (Iris variegata). Die Eltern der Trockenkünstlerin stammen ursprünglich aus den sommertrockenen Karstgebieten Dalmatiens, Montenegros, Sloweniens und Albaniens. Die Bartiris gehört zur Familie der Schwertliliengewächse (Iridaceae).

Standort

Iris barbata bevorzugen einen sonnigen, trockenen und nicht zu feuchten Standort. Der Boden sollte gut durchlässig und neutral bis kalkhaltig sein. Im Herbst ist der ideale Zeitpunkt, um Bartiris zu pflanzen. So kann die Staude noch vor dem Winter gut einwurzeln. Das Rhizom, der fruchtbare Spross des Wurzelstocks, wird möglichst flach und knapp unter der Erdoberfläche gepflanzt. Denn die Bartiris lässt ihre Wurzeln in Oberflächennähe flach wachsen. Der Pflanzabstand beträgt rund 40 Zentimeter. In niederschlagsreichen Regionen sollte vor der Pflanzung eine 20 Zentimeter tiefe Drainageschicht aus grobem Sand in den Boden eingezogen werden. Staunässe können Sie ebenfalls entgegenwirken, indem Sie das Beet etwas erhöhen. Das überschüssige Wasser kann somit leichter abfliessen.

Pflegetipps

Die Bartiris ist sehr pflegeleicht und äusserst anspruchslos. Iris barbata werden nur sehr sparsam gegossen, da sie auf Staunässe empfindlich reagieren. Im Frühling empfiehlt es sich den Gartenboden mit einer Kompostgabe anzureichern. Das Jahr hindurch benötigt die genügsame Staude keine weitere Düngergabe. Entfernen Sie vorzu die verblühten Blüten. So schaffen Sie Platz für die neuen Blüten. Iris barbata werden nicht zurückgeschnitten. Damit die Staude schön blühfreudig bleibt, wird sie alle drei bis fünf Jahre verjüngt. Nach der Blüte werden die zu dicht stehenden Rhizome, ausgelichtet oder abgestochen. Für eine vollständige Verjüngung nimmt man die Rhizome aus der Erde und bricht sie in etwa zehn Zentimeter lange Stücke (Trieb und Wurzeln). Vor dem Pflanzen werden die Blätter der geteilten Staude auf etwa zehn Zentimeter eingekürzt. So kann die Bartiris alle Kraft in den Ausbau eines kräftigen Wurzelwerkes stecken. Iris barbata benötigt in der kalten Jahreszeit keinen Winterschutz.

Krankheiten und Schädlinge

Der robusten Bartiris können Krankheiten und Schädlinge nichts anhaben. Sie reagiert jedoch empfindlich auf nasse Füsse. So droht der Staude bei einem zu feuchten Standort das Faulen der Rhizome. Dies kann zu einem Absterben der Pflanze führen. Vereinzelt werden einige Iris-Sorten von Wühlmäusen oder Schnecken heimgesucht.

Besonderheiten der Bartiris

Iris barbata eignet sich wunderbar als Schnittblume. Sie lässt sich sehr gut mit anderen langstieligen Blumen wie Rosen kombinieren.

  • Artikel von:
  • hausinfo
  • Bildmaterial:
  • istockphoto