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Hohe Fetthenne

Die hohe Fetthenne (Sedum telephium) ist majestätisch und bezaubert mit ihren unzähligen kleinen, sternenförmigen Blüten. Sie ist ein Magnet für Bienen und Schmetterlinge. Sedum ist eine anspruchslose Staude und bevorzugt einen sonnigen Standort. Dank ihrer sukkulenten Blätter können ihr selbst längere Trockenperioden nichts anhaben.

Hohe Fetthenne (Sedum telephium)
Hohe Fetthenne (Sedum telephium)

(chu) Sie ist eine Trockenkünstlerin. Denn die hohe Fetthenne kann dank ihrer dickfleischigen, graugrünen Blätter Wasser speichern. Die grossen Blüten der pflegeleichten Staude – sie sind je nach Sorte weiss, rosafarben oder rot - setzen sich aus vielen sternförmigen Einzelblüten zusammen. Die bienenfreundliche Pflanze blüht von August bis in den Oktober hinein. Sedum telephium erreicht eine Wuchshöhe von 50 bis 70 Zentimetern. Die Heimat der hohen Fetthenne findet sich von Europa bis nach Sibirien. Sedum telephium gehört wie alle Arten der Fetthennen zur Familie der Dickblattgewächse (Crassulaceae).

Standort

Sedum telephium bevorzugen einen sonnigen und nicht zu feuchten Standort. Der Boden sollte schön locker, durchlässig und mässig nährstoffreich sein. Die ideale Pflanzzeit für die Staude ist der Frühling oder der Herbst. Im Garten werden die hohen Fetthennen mit einem Abstand von 50 Zentimetern gepflanzt. Alternativ gedeihen Sedum auf dem Balkon auch prächtig in einem grossen Pflanzgefäss. Verwenden Sie für das Pflanzen im Topf Sukkulentenerde.

Pflegetipps

Die hohe Fetthenne ist eine sehr pflegeleichte und genügsame Staude. Sie ist eine Trockenkünstlerin und speichert das Wasser in ihren sukkulenten Blättern. Da sie auf Staunässe sehr empfindlich reagiert, sollte sie nur in lang andauernden Trockenperioden gegossen werden. Im Garten ausgepflanzte Sedum benötigen keine Düngung. Sie freuen sich jedoch über eine Kompostgabe im Herbst. Auf dem Balkon werden Sedum, die im Topf gepflanzt sind, vom Frühling bis in den Spätsommer hinein einmal monatlich gedüngt. Verwenden Sie hierfür einen schwach dosierten Sukkulentendünger. Der Frühling ist der beste Zeitpunkt, um die alten Triebe der Fetthenne auf Bodenhöhe abzuschneiden. Mit Raureif oder Schnee überzogen waren sie im Winter eine besonders schöne Augenweide.

Krankheiten und Schädlinge

Auf Staunässe reagiert die hohe Fetthenne sehr empfindlich. Die Folge sind Wurzelfäule und gar ein Absterben der Pflanze. Ein schwaches Wachstum, herabhängende und sich gelb färbende Blätter und rötlich verfärbte Wurzeln sind ein Anzeichen dafür, dass die Pflanze einen zu feuchten Standort hat. Sedum ist sehr robust und widerstandsfähig. Nur selten wird die Pflanze von Schädlingen – bei Dickmaulrüsslern ist sie sehr beliebt - heimgesucht. Ein Befall durch Dickmaulrüssler erkennt man an den buchtenartigen Frassschäden an den Blatträndern.

Besonderheiten der hohen Fetthenne

Die hohe Fetthenne eignet sich wunderbar als Schnittblume. In Kombination mit Hortensienblüten oder Hagebuttenfrüchten sind die Sedum Blüten in herbstlichen Blumensträussen besonders schön.

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