Tipps für Umgebungs- und Gartengestaltung

Das sind die Gartentrends 2020

Standortgerecht kombinierte Mischpflanzungen und frisches Gemüse aus dem eigenen Minigarten sind in diesem Gartenjahr besonders angesagt. Ein Revival feiern Grünpflanzen für Wohnzimmer und Bad.

Mischpflanzungen aus mehrjährigen Blütenstauden und Gräsern bringen Abwechslung in den Garten.

Blütenmischungen bringen Abwechslung

(sku) Mischpflanzungen aus mehrjährigen Blütenstauden und Gräsern bringen Abwechslung in den Garten. Der Blütenmix ist nicht nur optisch attraktiv und pflegeleicht, sondern zieht auch Vögel, Wildbienen und Schmetterlinge an. Ob sonnig, schattig, feucht oder trocken: Es gibt für jeden Standort die passende Mischung. Im Frühling sind es die ersten Wildtulpen. Kaum sind die Tage wärmer, füllt sich das Beet mit frischgrünem Blattwerk und bald schon mit einem wechselnden Blütenflor aus Schafgarbe, Wolfsmilch oder Blauraute. Staudenmischpflanzungen präsentieren sich auf wenigen Quadratmetern, sind unglaublich vielfältig und pflegeleicht. Fachgerecht kombinierte Staudenmischpflanzungen sind im Trend und eine ökologisch wertvolle Alternative zu eintönig bepflanzten Beeten oder kargen Schotterflächen. Es handelt sich bei den Mischpflanzungen um moderne Pflanzkonzepte, standortgerecht kombiniert.

Minigarten ganz persönlich

Ein Mini-Garten funktioniert auch mitten in der Stadt. In Gefässen, im Hochbeet oder in Stufen- und Etagenform. Wer sich einen Mini-Gemüsegarten auf dem Balkon oder der Terrasse anlegt, wählt schnell wachsendes Gemüse wie verschiedene Salate, Krautstiel, Lattich, Radieschen oder Kohlrabi. Auch verschiedene Kräuter eignen sich. Die Gefässe werden mit herkömmlicher, qualitativ guter Blumenerde gefüllt und an einem sonnigen Standort platziert. In den Behältnissen wachsen Tomaten, Zucchetti, Peperoni, Gurken und mehr. Aber auch Sommerblumen wie Aster, Ringelblumen oder Jungfer im Grünen finden ihren Platz. Wichtig ist ein guter Wasserabzug. Der Eigenanbau vom Gemüse im Minigarten ist mehr und mehr im Trend. Selbstgezogenes Gemüse schmeckt intensiver, ist günstiger, hat eine bessere CO2-Bilanz als gekauftes Gemüse und kommt erst noch ganz frisch auf den Tisch.

Artenreiches Insektenparadies im Garten

Wo es blüht und grünt, fühlen sich auch Wildbienen, Schmetterlinge und Käfer zu Hause. Insektenfreundliche Gärten sind jetzt besonders angesagt. Wer seinen Garten oder Balkon in ein artenreiches Insektenparadies verwandeln will, setzt auf eine möglichst breite Pflanzenvielfalt. Einen eigenen Garten braucht es dazu nicht zwingend. Einige mit Wildstauden oder nektarspendenden Zierpflanzen bestückte Töpfe auf der Fensterbank oder dem Balkon genügen und bieten überdies schöne Beobachtungsmöglichkeiten aus nächster Nähe. Kaum öffnen sich die ersten Blüten, sind Wildbiene und Co. schon im Anflug.

Grüner Wohnen in den eigenen vier Wänden

In den Wohnzimmern ist eine grüne Revolution im Gange: Ficus, Philodendron und Fensterblatt feiern ihr Revival. Als Bestandteil des modernen Lifestyles sorgen Zimmerpflanzen nicht nur für optische Reize, sondern wirken sich auch positiv aufs Raumklima aus. Im Trend ist alles, was gefällt. Bereits einige wenige Zimmerpflanzen sorgen für eine entspannte, gemütliche Atmosphäre. Die Zeiten, in denen Zimmerpflanzen als etwas altmodisch oder gar spiessig galten, sind längst vorbei. Gummibaum, Fensterblatt und Ficus sind zurück und haben einen mächtigen Imagewandel vollzogen. Welche Pflanzenarten es in die eigenen vier Wände schaffen, hängt von den Lichtverhältnissen, aber auch vom persönlichen Geschmack ab. Vom grossblättrigen Philodendron über den Ficus-Bonsai bis hin zum Zimmerefeu, der mit seinen filigranen Blättern das Büchergestell ziert. Nebst klassischen Blattpflanzen ist als Blickfang auch Blühendes gefragt, etwa auf dem Schreibtisch oder auf der Fensterbank. Selbst in der Küche und im Badezimmer muss niemand auf grüne Mitbewohner verzichten. Gerade im Bad finden viele Pflanzenarten ideale Wachstumsbedingungen.

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