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Bäume haben in der Regel ein langes Leben. Vorausgesetzt, sie werden richtig gepflegt. Mit einfachen Massnahmen lässt sich ein gesundes Wachstum fördern und somit ein wichtiger Beitrag für die Sicherheit leisten.
(sku) Ist ein Baum einmal gepflanzt, benötigt er regelmässig ein gewisses Mass an Pflege. Damit werden nicht nur ein gesundes Wachstum und ein natürlicher Aufbau gefördert, sondern zum Teil auch Fehlentwicklungen und Krankheiten vermieden. Baumpflege dient deshalb gerade im Siedlungsraum nicht zuletzt auch der Sicherheit.
Mit gezieltem Schnitt wird die Vitalität der Bäume erhalten. Doch wann werden Bäume im Garten geschnitten? Auf diese Frage gibt es zwei Antworten. Im Winter sind die Bäume ohne Blätter gerade für Hobbygärtner übersichtlicher zum schneiden. Zudem bietet die kalte Jahreszeit Vorteile in Bezug auf den Befallsdruck durch Schädlinge wie zum Beispiel durch Pilzsporen. Umgekehrt kann es während der kalten Jahreszeit Probleme mit dem Frost geben. Mit zunehmenden Minusgraden nimmt die Bruchgefahr der Äste zu. Ein Nachteil des Winterschnittes ist zudem die schlechtere Wundabschottung.
Für den Schnitt im Sommer spricht in erster Linie die bessere Abschottung der Schnittwunden. Dies wiegt auch den Nachteil des höheren Befallsdruckes durch Pilzsporen und andere Schädlinge auf. Für Hobbygärtner ist im Sommer die Gesamtbeurteilung des Gehölzes einfacher. Abgestorbene Bereiche können gut erkannt werden. Durch den Sommerschnitt gelangt zudem zusätzliches Licht und Luft in die Krone. Dies fördert die Vitalität des Baumes. Auch die Blattläuse werden mit dem Sommerschnitt wirkungsvoll in Bann gehalten, da sich diese meist zuerst an den jungen Triebspitzen ansiedeln.
Stark blutungsgefährdete Bäume wie Walnuss, Birke oder Ahorn werden von Vorteil im Spätsommer geschnitten.
Bäume müssen auch regelmässig auf Krankheiten überprüft werden. Im Folgenden sind die häufigsten Krankheiten unserer Breitengrade und deren Erkennungsmerkmale aufgeführt.
Wichtig ist, dass man sich insbesondere bei alten Bäumen immer wieder vergewissert, wie es um die Robustheit steht. Vor allem das hohl werden des Stammes deutet auf ein erhöhtes Sicherheitsrisiko hin. Wenn Sie nicht sicher sind, lassen Sie dies am besten von einem erfahrenen Gärtner oder Baumpflegespezialisten beurteilen.
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